–Besetzung–
–Besetzung–
–Pause–
–Besetzung–
Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck,
Leitung
Deux Légendes, Nr. 1: Saint François de Paule marchant sur les flots, S. 354
„Des erwachenden Kindes Lobgesang“ für Oberchor, Streichorchester und Harfe, S. 19
–Besetzung–
Wiener Chormädchen
Orchester Wiener Akademie
Martin
Haselböck, Leitung
Die satirisch angelegte epische Dichtung „La Divina Commedia“ („Die Göttliche Komödie“) gilt
als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur und diente Liszt als Inspirationsquelle für seine Sinfonie. Dante Alighieris
Reise durch Hölle und Fegefeuer erzählt von Gut und Böse, von korrupten Politikern und ehrlosen Päpsten und zeigt uns Franz
Liszt als unglaublich modernen und zukunftsweisenden Komponisten. Mit der Einspielung und Veröffentlichung der Dante-Sinfonie
startete Martin Haselböck mit seiner Wiener Akademie vor fünfzehn Jahren ein epochales Unterfangen: sämtliche Orchesterwerke
Franz Liszts im sogenannten „Sound of Weimar“ auf Originalinstrumenten in Raiding aufzunehmen. Das Projekt ist abgeschlossen
und das internationale Presseecho war enorm und überwältigend. Gemeinsam mit den Wiener Chormädchen verspricht nun diese Aufführung
zu einem Erlebnis der Sonderklasse zu werden.
6. Symposium der Liszt Akademie
–Programm–
12.30 Mittagspause
14.00-18.00 Uhr:
Martin Haselböck (Wien) | Franz Liszt und das ‚moderne‘ Orchester
Beatrix Darmstädter (Eisenstadt) | „…der Herr Kapellmeister Dr. Liszt wünscht…“ Die Holzblasinstrumente in der Großherzoglichen Kapelle zu Weimar
Emma Black (Wien) | Die romantische Oboe zur Zeit Liszts
Charles Brink (Wien) | Die Flöte als Orchester-Mitglied 1680-1900
Gesprächsleitung und Moderation: Klaus Aringer (Oberschützen/Graz)
Das 6. Symposium der Liszt Akademie Raiding steht unter dem Motto „Romantische Klangwelten“. Zunächst werden zunächst die
seit dem Frühjahr 2025 im Rahmen der Umgestaltung des Liszt Museums neu aufgestellten Tasteninstrumente des Franz Liszt Vereins
vorgestellt und mit Musikbeispielen präsentiert: die als „Liszt-Orgel“ bekannte Orgel aus der alten Raidinger Kirche, den
von Liszt gespielten Érard-Hammerflügel von 1850, das nach dem Komponisten benannte Spezial-Pedalharmonium der amerikanischen
Firma Mason & Hamlin von ca. 1900 sowie ein Tafelklavier der englischen Firma Broadwood aus der Zeit von Liszts Kindheit.
Am Nachmittag widmen sich vier Vorträge mit Instrumentendemonstrationen und Musikbeispielen dem Holzblasinstrumentarium des
19. Jahrhunderts und der revolutionären Orchesterkunst Franz Liszts.
Trumpet Concerto, TWV 51:D7
Johann Melchior MOLTER:
Larghetto from Concerto Pastorale in G major
George Frideric HANDEL:
Gloria in excelsis Deo
–Intermission–
George Frideric HANDEL:
"Let the bright Seraphim" from Samson, HWV 57
Gregor Joseph WERNER:
Il Decèmbre, im Christmonat from Neuer und sehr curios- Musicalischer Instrumental-Calender
Johann Sebastian BACH:
Jauchzet Gott in allen Landen, BWV 51
Robin Johannse, Soprano
Martin Haselböck, Organ
Musica Angelica
Trumpet Concerto, TWV 51:D7
Johann Melchior MOLTER:
Larghetto from Concerto Pastorale in G major
George Frideric HANDEL:
Gloria in excelsis Deo
–Intermission–
George Frideric HANDEL:
"Let the bright Seraphim" from Samson, HWV 57
Gregor Joseph WERNER:
Il Decèmbre, im Christmonat from Neuer und sehr curios- Musicalischer Instrumental-Calender
Johann Sebastian BACH:
Jauchzet Gott in allen Landen, BWV 51
Robin Johannse, Soprano
Martin Haselböck, Organ
Musica Angelica
Jauchzet Gott in allen Landen / Kantate BWV 51
Ein Abend, der zeigt, wie kraftvoll und vielfältig Musik im sakralen Raum erfahrbar wird – getragen von den Damen des Wiener Singvereins, dem Orchester Wiener Akademie und unter der musikalischen Leitung von Martin Haselböck.
Gerwin Reder, Tenor
Markus Schiendorfer, Tenor
Patrick Jasiczekl, Bass
Felix Knaller, Bass
–Programm–
Bruno de Sá, Sopran (Angelo)
Terry Wey, Altus (Santa Maria Cleofa)
João Terleira, Tenor (San Giovanni Evangelista)
Alexandre Baldo, Bass (Lucifero)
Martin Haselböck, Dirigent
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Orchester Wiener Akademie
–Programm–
Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur
Ein besonderer historischer Bezug führt dabei nach St. Pölten: „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“ entstand zum Geburtstag der Habsburgertochter Maria Josepha von Österreich, die 1719 den sächsischen Kurfürsten und späteren polnischen König Friedrich August II. von Sachsen heiratete. Vor der Hochzeit musste der Bräutigam in St. Pölten verweilen – eine vorgeschriebene Station des habsburgischen Hofzeremoniells, an der die Reisegesellschaften getrennt wurden, während in Wien der feierliche Einzug vorbereitet wurde. So gewinnt diese festliche Kantate am Aufführungsort eine besondere historische Resonanz.
Martin Haselböck an der Egedacher Orgel
Chorus Viennensis
Joseph HAYDN: Konzert für Orgel und Orchester C-Dur, Hob. XVIII:8
Chorus Viennensis
Eivind Berg, Orgel
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Mit Musik von Biber, Beer und Bach entfaltet
sich im Schloss Kammer ein Festkonzert von außergewöhnlicher dramaturgischer Spannung: ein Abend, der barocke Klangwelten
zwischen Kriegsszenen, Klage und triumphierender Festlichkeit hörbar macht. Bibers berühmte Battalia zeichnet ein
kraftvolles, beinahe theatralisches Klanggemälde voller rhythmischer Schärfe und instrumentaler Überraschungen. Darauf antwortet
Johann Beer mit seiner Soldatenklage „Nulla salus bello“, einer eindringlichen Miniatur über die Ausweglosigkeit des Krieges.
Bachs Kantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“ führt anschließend in eine Welt festlicher Strahlkraft,
pulsierender Rhythmen und höfischer Pracht. Mit dem Dramma per musica „Schweigt, spielende Wellen, und murmelt gelinde“ öffnet
Bach danach einen weiteren Klangraum: Naturbilder, allegorische Figuren und musikalische Eleganz verbinden sich zu einem farbenreichen
Festspiel.
Getragen vom Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck und einem exzellenten Solist:innen-Ensemble
wird Schloss Kammer zum Resonanzraum barocker Energie – ein Abend voller Pauken, Pracht und musikalischer Tiefenschärfe.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT

