Unser Abo im Musikverein geht in die nächste Runde – mit Werken von Georg Friedrich
Händel, Ludwig van Beethoven, Otto Nicolai, Emilie Mayer, Joseph Leopold Eybler, Joseph Haydn, Franz Schubert, Luciano Berio
und Franz Liszt, interpretiert in unverwechselbarem Originalklang unter der Leitung von Martin Haselböck.
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Aktuelles
Nächste Termine
Do, 16. Jul 2026
19:30
Stadtpfarrkirche St. Nikolaus,
Bad Ischl | On Tour
Vom Geheimnis zur Offenbarung – Orgelklang
zwischen Himmel und Erde
Kirch'Klang Festival
Salzkammergut
Christian Schmitt an der Kaiser-Jubiläumsorgel
–Programm–
Felix
MENDELSSOHN BARTHOLDY: Orgelsonate D-Dur, op. 65 Nr. 5
Julius REUBKE: Sonate c-Moll über den 94. Psalm (mit Tonbandzuspielung:
Ernst Jandl liest den 94. Psalm)
Olivier MESSIAEN: Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité – „Dieu
est simple“
Max REGER: Wie schön leucht’ uns der Morgenstern, Choralfantasie Es-Dur, op. 40 Nr. 1
–Besetzung–
Christian
Schmitt, Orgel
In Vom Geheimnis zur Offenbarung spannt Christian Schmitt einen großen
Bogen durch die spirituellen Klanglandschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Mendelssohns leuchtende D-Dur-Sonate öffnet den
Abend mit klarer Architektur und romantischem Atem, bevor Julius Reubkes monumentale Sonate über den 94. Psalm in ihrer eruptiven
Dramatik den Kirchenraum mit existenzieller Wucht erfüllt – verstärkt durch die Einspielung von Ernst Jandls Psalmrezitation.
Messiaens
Meditation über das Geheimnis der Dreifaltigkeit führt tief in jene mystische Welt, in der Klang zu Farbe und Zeit zu Gebet
wird; und Regers groß angelegte Morgenstern-Fantasie entfaltet schließlich jene intensive Klangfülle, die den Orgelton in
barocker Tradition und romantischer Weite zugleich verankert.
Mit Christian Schmitt gestaltet einer
der international profiliertesten Organisten unserer Zeit diesen Abend: Principal Organist der Bamberger Symphoniker, gefeierter
Solist mit internationaler Präsenz und Professor für Orgel – ein Musiker, der Virtuosität, Klangfantasie und spirituelle Tiefe
eindrucksvoll verbindet.
Das KirchKlang Festival Salzkammergut 2026 verbindet unter der
künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente mit den einzigartigen Orten und Landschaften des
Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Fr, 17. Jul 2026
21:00
Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, Bad Ischl | On
Tour
Klang und Schatten – Das Cabinet des Dr. Caligari
Kirch'Klang Festival Salzkammergut
David Franke an der Kaiser-Jubiläumsorgel
–Programm–
Robert
WIENE: Das Cabinet des Dr. Caligari (1920)
Stummfilm mit live improvisierter Orgelmusik
–Besetzung–
David
Franke, Orgel
Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari gilt als Schlüsselwerk des deutschen
Expressionismus: Die Geschichte eines geheimnisvollen Jahrmarktdirektors, der einen schlafwandelnden jungen Mann zu nächtlichen
Verbrechen zwingt, entfaltet ein düsteres Spiel aus Manipulation, Wahn und verzerrter Wirklichkeit. Die schiefen Kulissen,
das grelle Licht und die labyrinthischen Perspektiven machen den Film bis heute zu einer der eindrucksvollsten psychologischen
Erzählungen des Kinos.
David Franke, profilierter deutscher Organist und ausgewiesener Spezialist
für Orgelimprovisation, lässt diesen Schattenraum an der Kaiser-Jubiläumsorgel neu entstehen. Als ehemaliger Organist der
traditionsreichen Lübecker Marienkirche, einem Zentrum der norddeutschen Orgelkultur, verbindet er tiefe stilistisches Feingefühl
mit einer unverwechselbaren improvisatorischen Handschrift.
So verwandelt sich die Stadtpfarrkirche
St. Nikolaus in einen Ort, an dem Licht, Projektion und Orgelklang zu einem eindrucksvollen Erlebnis zwischen Stille, Spannung
und schattenhaftem Ausdruck verschmelzen.
Das Format Stummfilm & Orgel ist zu einem festen
Bestandteil des KirchKlang Festivals geworden – eine außergewöhnliche Verbindung von Filmgeschichte und Klangkunst, die Kirchenräume
in eindrucksvolle audiovisuelle Erlebnisräume verwandelt.
–VORPROGRAMM–
Klangwelt
der Roaring Twenties – Kinoorgel zwischen Geschichte und Gegenwart
Salon Post – Klang, Wort
& Begegnung im Alten Postamt
Freitag, 17. Juli 2026, 19.30 Uhr
Altes
Postamt, Bad Ischl
Gerhard Hartmann (Österreichisches Orgelforum) widmet sich der Kinoorgel der Roaring Twenties
und fragt nach ihrer Klangwelt zwischen historischer Filmkultur und heutiger Orgelpraxis.
Die Kinoorgel
war eines der faszinierendsten Instrumente der Stummfilmzeit: In den großen Kinos der 1910er- und 1920er-Jahre ersetzte sie
ganze Orchester und prägte mit ihren vielfältigen Klangmöglichkeiten die Atmosphäre der frühen Filmkunst. Mit dem Aufkommen
des Tonfilms verlor dieses Instrument rasch an Bedeutung – zurück blieb eine kurze, aber eindrucksvolle Epoche der Musik-
und Kinogeschichte.
Gerhard Hartmann hat dieser Instrumentengattung über viele Jahre hinweg Zeit
und Reisen gewidmet, um zu dokumentieren, was von dieser Tradition noch spielbar ist und wo Kinoorgeln erhalten geblieben
oder restauriert wurden. Der Abend bietet eine Einführung in diese Klangwelt der Roaring Twenties und lädt zugleich dazu ein,
darüber nachzudenken, welche Bedeutung die Orgel heute wieder gewinnen kann.
So entsteht im Alten
Postamt ein Salonabend zwischen Erinnerung, Klanggeschichte und neugieriger Annäherung an ein beinahe vergessenes Instrument.
Das
KirchKlang Festival Salzkammergut 2026 verbindet unter der künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente
mit den einzigartigen Orten und Landschaften des Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Fr, 24. Jul 2026
19:30
Stadtpfarrkirche St. Nikolaus,
Bad Ischl | On Tour
Musik von Tod und Aufbruch
Kirch'Klang Festival Salzkammergut
Orgel & Stimme in der Stadtpfarrkirche Bad Ischl
–Programm–
Richard
WAGNER: Ouvertüre zur Oper Die Meistersinger von Nürnberg, für Orgel bearbeitet von Edwin Lemare
Modest
MUSSORGSKY: Lieder und Tänze des Todes
Franz LISZT: Der heilige Franziskus von Paola auf den Wellen
schreitend, Heiligenlegende, Orgelbearbeitung von Lionel Rogg
Franz LISZT: Cantico di San Francesco –
Vertonung des Sonnengesangs für Bariton und Orgel
Max REGER: Halleluja! Gott zu loben, bleibe meiner Seele Freud,
Choralfantasie op. 52/3
–Besetzung–
Tomasz Konieczny, Bariton
Zita
Nauratyill, Orgel
Der Abend zeichnet einen musikalischen Weg, der von Trauer und Dunkelheit zu
Hoffnung und Erneuerung führt. Wagners feierliche Meistersinger-Ouvertüre, in der Bearbeitung von Edwin Lemare, öffnet
mit weitem, strahlendem Klang; Mussorgskys Lieder und Tänze des Todes hingegen verdichten den Moment – vier Miniaturen
zwischen Trost, Härte und schattenhafter Sanftheit.
Eine besondere Farbe erhält das Programm durch
die beiden Liszt-Werke, die im 800. Gedenkjahr des heiligen Franziskus neue Resonanz gewinnen: die visionäre Franziskus-Legende
Der heilige Franziskus von Paola auf den Wellen schreitend und das innige Cantico di San Francesco, Liszts
Vertonung des Sonnengesangs für Bariton und Orgel. Max Regers groß angelegte Choralfantasie Halleluja! Gott zu loben,
bleibe meiner Seele Freud führt diesen inneren Weg schließlich in eine Musik voller Aufbruch und Verklärung.
Mit
Tomasz Konieczny, Kammersänger der Wiener Staatsoper und international gefeiert für seine großen Wagner-Partien, steht eine
der markantesten Bassbariton-Stimmen unserer Zeit auf der Bühne. Die Organistin Zita Nauratyill, profiliert für romantisches
wie zeitgenössisches Repertoire, entwirft dazu eine kraftvolle, empfindsame Klanglinie. Gemeinsam gestalten sie einen Abend
zwischen Stille, Ausdruck und einem Halleluja, das aus der Tiefe wächst.
Das KirchKlang
Festival Salzkammergut 2026 verbindet unter der künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente
mit den einzigartigen Orten und Landschaften des Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Sa, 25. Jul 2026
19:30
Altes Postamt, Bad Ischl | On Tour
Adressat unbekannt – Zwei Stimmen, ein Briefwechsel
Kirch'Klang Festival Salzkammergut
Salon Post – Klang, Wort & Begegnung im Alten Postamt
–Programm–
Kathrine
Kressmann TAYLOR: Adressat unbekannt
Lesung mit Musik (deutsche Fassung)
–Besetzung–
Thomas
Hampson, Lesung
August Zirner, Lesung
Gottlieb Wallisch, Klavier
Mit Adressat
unbekannt kommt eines der eindrucksvollsten literarischen Dokumente der 1930er Jahre in das Alte Postamt Bad Ischl –
einen Ort historischer Botschaften und neuer Begegnungen. Der Briefroman von Kathrine Kressmann Taylor erzählt vom Zerbrechen
einer Freundschaft im Schatten des aufkommenden Nationalsozialismus – präzise, schonungslos und erschütternd aktuell. In den
fiktiven Briefen zwischen zwei Männern werden Nähe und Vertrauen zunehmend von Angst, Ideologie und Verrat überlagert.
Thomas
Hampson und August Zirner verleihen diesem Dialog ihre unverwechselbaren Stimmen und gestalten einen intensiven Wechsel aus
Wort, Rhythmus und Stille. Der Pianist Gottlieb Wallisch eröffnet dazu musikalische Zwischenräume mit Werken und Klangwelten
der 1920er- und 1930er-Jahre – inspiriert von den „20th Century Foxtrots“. So entsteht ein vielschichtiger Abend zwischen
Literatur, Erinnerung und musikalischer Zeitgeschichte.
Ein Abend, der die Geschichte zweier Stimmen
hörbar macht – und die Fragen dahinter.
Das KirchKlang Festival Salzkammergut 2026
verbindet unter der künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente mit den einzigartigen Orten
und Landschaften des Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Sa, 01. Aug 2026
20:00
Pfarrkirche, Oberwang | On
Tour
KONRADFEST Konzert: Da pacem – Rufe nach Frieden
Kirch'Klang Festival Salzkammergut
Ein Vokalprogramm zwischen Bitte und Hoffnung
–Programm–
Antiphona
Da pacem Domine
Kyrie cum tropis Pater creator omnium
Responsorium Indicabo tibi
Philippus
de MONTE: Miserere mei Deus
Introitus Factus est
Rens TIENSTRA: When David heard
Communio
Illumina faciem tuam
Johann BEER: Quid moraris o anima mea für Tenor und Basso continuo
Offertorium
Deus, Deus meus
Lectio in organis
Sophie REYER: Hope
Cypriano de
RORE: Da pacem Domine
Vytautas MIŠKINIS: When I consider
Hymnus Optatus
–Besetzung–
Graces
& Voices
Dionysos NOW!
Jan Petryka, Tenor
Martin Haselböck, Orgel
Antanina Kalechyts,
Programmkonzeption und Idee
Dieses Programm spannt einen weiten zeitlichen und geistigen Bogen:
von den ältesten überlieferten Gesängen der christlichen Tradition bis zu zeitgenössischen Kompositionen unserer Gegenwart.
Im Zentrum steht die Bitte um Frieden – ein Motiv, das Menschen über Jahrhunderte hinweg verbindet und sich gerade in Zeiten
von Krieg, Umbruch und Verunsicherung immer wieder neu artikuliert.
Den Kern des Abends bilden
gregorianische Gesänge, die über Jahrhunderte mündlich tradiert wurden und ab dem 9. Jahrhundert auch schriftlich fassbar
sind. Als Gregorianik bewahren sie eine spirituelle Praxis, die Zeit, Ort und Konfession übergreift. In Antiphonen, Responsorien,
Hymnen und Gesängen des Stundengebets verdichtet sich eine Haltung des Hörens, Rufens und Hoffens. Diese Gesänge werden vom
Ensemble Graces & Voices getragen, das sich international einen Namen für seine Verbindung von Gregorianik und zeitgenössischer
Vokalmusik gemacht hat.
In Dialog damit treten mehrstimmige Werke der Renaissance, etwa von Philippus
de Monte und Cypriano de Rore, sowie ein selten gespieltes geistliches Werk des oberösterreichischen Barockkomponisten Johann
Beer.
Beers Musik verweist auf die religiösen Spannungen seiner Zeit und auf eine Praxis
geistlicher Mehrstimmigkeit, die sich nicht eindeutig konfessionell festlegen lässt. Als Lutheraner wirkte Beer an protestantischen
Höfen, vertonte jedoch auch lateinische geistliche Texte, die in ihrer musikalischen Sprache über konfessionelle Grenzen hinausweisen
– ein Aspekt, der im historischen Umfeld der Bauernkriegszeit besondere Resonanz erhält.
Zeitgenössische
Kompositionen von Rens Tienstra, Sophie Reyer und Vytautas Miškinis, eigens für Graces & Voices geschrieben, führen diese
jahrhundertealten und neuen Texte in eine zeitgenössische Klangsprache weiter. Ergänzend gestaltet Dionysos NOW! ausgewählte
Programmpunkte und bringt mit seiner Beschäftigung mit frühpolyphoner Musik eine zusätzliche historische Tiefenschicht ein.
So
entsteht ein vielschichtiges Programm, in dem Stimmen aus unterschiedlichen Zeiten einander begegnen. Die Sehnsucht nach Frieden
erscheint nicht als fertige Aussage, sondern als offener Ruf – getragen von Musik, die Vergangenheit und Gegenwart in einen
gemeinsamen Resonanzraum stellt.
Das KirchKlang Festival Salzkammergut 2026 verbindet
unter der künstlerischen Leitung von Martin Haselböck außergewöhnliche Musikmomente mit den einzigartigen Orten und Landschaften
des Salzkammerguts.
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
KIRCH'KLANG FESTIVAL SALZKAMMERGUT
Orchester Wiener Akademie mit Martin Haselböck
Bach, Mozart, Beethoven, aber auch Brahms und Bruckner schrieben ihre Meisterwerke nicht für die heute gebräuchlichen Orchesterinstrumente,
sondern für ein durchaus unterschiedliches Instrumentarium: Geigen und Celli mit Darmsaiten, frühe Oboen und Flöten, Trompeten
und Hörner ohne Ventile und die mit Ziegenleder bespannten Barockpauken ermöglichen erst jenen klaren, aber dennoch samtig
weichen Klang, den die Komponisten im Sinn hatten.
Dieser sogenannte „Originalklang“ steht seit nunmehr 40 Jahren im Mittelpunkt unserer künstlerischen Arbeit. In dieser Zeit
ist das Interesse des Publikums enorm gewachsen, viele hervorragende Musikerinnen und Musiker, die sich gleichermaßen mit
modernen, aber auch mit historischen Instrumenten auseinandersetzen wollen, schlossen sich unserem Ensemble an.
Pionierleistungen, wie die ersten Aufführungen der großen Opern Mozarts im Originalklang, die preisgekrönten Aufnahmen barocker
Oratorien am Ort ihrer Entstehung, die Interpretation der Klavierkonzerte Liszts und Brahms mit den von den Komponisten selbst
benutzten Klavieren, die mehrfach ausgezeichnete Einspielung aller Orchesterwerke Franz Liszts, sowie der RESOUND Zyklus mit
Werken Beethovens in den historischen Orten ihrer Premieren konnten den Ruf des Orchesters international etablieren. Erst
die fundierte Recherche und die musikwissenschaftliche Begleitung erlauben ein Musizieren, das mit der interpretatorischen
Sicherheit, musikalische Sternstunden zulässt.
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Bekanntes immer wieder neu erlebt wird.







