Martin Haselböck an der Egedacher Orgel
Chorus Viennensis

Mit Musik von Biber, Beer und Bach entfaltet
sich im Schloss Kammer ein Festkonzert von außergewöhnlicher dramaturgischer Spannung: ein Abend, der barocke Klangwelten
zwischen Kriegsszenen, Klage und triumphierender Festlichkeit hörbar macht. Bibers berühmte Battalia zeichnet ein
kraftvolles, beinahe theatralisches Klanggemälde voller rhythmischer Schärfe und instrumentaler Überraschungen. Darauf antwortet
Johann Beer mit seiner Soldatenklage „Nulla salus bello“, einer eindringlichen Miniatur über die Ausweglosigkeit des Krieges.
Bachs Kantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“ führt anschließend in eine Welt festlicher Strahlkraft,
pulsierender Rhythmen und höfischer Pracht. Mit dem Dramma per musica „Schweigt, spielende Wellen, und murmelt gelinde“ öffnet
Bach danach einen weiteren Klangraum: Naturbilder, allegorische Figuren und musikalische Eleganz verbinden sich zu einem farbenreichen
Festspiel.
Getragen vom Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck und einem exzellenten Solist:innen-Ensemble
wird Schloss Kammer zum Resonanzraum barocker Energie – ein Abend voller Pauken, Pracht und musikalischer Tiefenschärfe.