RESOUND Beethoven: Im Originalklang am Originalschauplatz

In Vorbereitung auf das Beethovenjahr 2020 konzentrieren wir uns auf diesen großen Meister. Alle Symphonien Ludwig van Beethovens sowie seine wichtigsten Orchester- und Kammermusikwerke wurden unter Beethovens Leitung in Wien erstmals aufgeführt. Ein Großteil der Uraufführungsorte - die Theater und prunkvollen Säle in zahlreichen Wiener Palais - haben sich bis heute erhalten. Sie machen es möglich, der Atmosphäre und dem Klang jener ersten Aufführungen vor rund 200 Jahren nachzuspüren.

Die Originalklang-Abonnements 2019/20 liegen ab 2. April 2019 in zwei buchbaren Varianten (A/B) bei der Jeunesse auf.

Abonnement 4 Konzerte:
Kategorie I:  € 320,-
Kategorie II: € 260,-

Erhältlich über die Jeunesse: Abo A | Abo B

 


TERMINE RESOUND BEETHOVEN

Do., 3. Oktober 2019 | 19:30 Uhr (Abo A)
Fr., 4. Oktober 2019 | 19:30 Uhr (Abo B)
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal


MÄLZELS MECHANISCHER TROMPETER

Franz Schubert: Symphonie Nr. 1 in D-Dur, D 82
Zwei Märsche für den Mechanischen Trompeter:
       Ignaz Josef Pleyel: Jubelmarsch
       Jan Ladislav Dussek: Braunschweig Marsch
 
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 in A-Dur, op. 92
 
Einführungsvorträge: jeweils um 18:30h im Konzertsaal
Sa., 23. November 2019 | 19:30 Uhr (Abo A und B)
Aula der Wissenschaften, Jesuitensaal



BEETHOVEN: DIE KLAVIERKONZERTE I

Franz Schubert: Ouvertüre im italienischen Stil in C-Dur, op. 170
Ludwig van Beethoven: „Soll ein Schuh nicht drücken“ Arie für Sopran und Orchester, WoO 91
Ludwig van Beethoven: Rondo für Klavier und Orchester in B-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Rezitativ und Rondo „Ch‘io mi scordi di te?“ für Sopran, Klavier und Orchester, KV 505
 
Ludwig van Beethoven: "Erste Liebe, Himmelslust" Arie für Sopran und Orchester WoO 92
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in C-Dur, op. 15
 
Chen Reiss, Sopran
Gottlieb Wallisch, Klavier
 
Auf dem restaurierten Beethoven-Flügel von Conrad Graf aus dem Beethovenhaus Baden
 
Einführungsvortrag: 18:30h im Konzertsaal

 

Fr., 14. Februar 2020 | 19:30 Uhr (Abo A)
Palais Niederösterreich, Landtagssaal



BEETHOVEN: DIE KLAVIERKONZERTE II
  
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre „Die Geschöpfe des Prometheus“, op. 43
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur, op. 19
 
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in Es-Dur, op. 73
 
Ronald Brautigam, Klavier
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Sa., 15. Februar 2020 | 19:30 Uhr (Abo B)
Palais Niederösterreich, Landtagssaal


BEETHOVEN: DIE KLAVIERKONZERTE III
 
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „Coriolan“, op. 62
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in c-Moll, op. 37
 
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 in G-Dur, op. 58
 
Melvyn Tan, Klavier
 
Einführungsvorträge: jeweils um 18:30h im Konzertsaal
Di., 10. März 2020 | 19:30 Uhr (Abo A)
Musikverein Wien, Großer Saal

Dieses Konzert ist auch Bestandteil des Musikverein-Abonnements.

BEETHOVEN/SCHUBERT
 
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 61
 
Franz Schubert: Große Symphonie Nr. 8 in C-Dur, D 944
 
Benjamin Schmid, Violine
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DI, 12. Mai 2020 | 19:30h (Abo B)
Musikverein Wien, Großer Saal

Dieses Konzert ist auch Bestandteil des Musikverein-Abonnements.

PROGRAMM DES KONZERTS VOM 30. April 1870
 
Franz Liszt: Chor und Marsch der Kreuzritter aus der Hl. Elisabeth
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 in h-Moll, D 759 „Die Unvollendete“
Franz Schubert: Ballettmusik aus „Rosamunde“ D 797
 
Drei Chöre:
       Robert Schumann: „Der Traum“ op. 146 Nr. 3
       Johann Herbeck: „Es ritt ein Jäger wohlgemut“
       Felix Mendelssohn-Bartholdy: Der 43. Psalm „Richte mich, Gott“ op. 78 Nr. 2, MWV B 46
Ludwig van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-Moll, op. 80 „Chorfantasie“
 
Ronald Brautigam, Klavier
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
 
Einführungsvorträge: jeweils um 18:45h im Musikverein, Steinerner Saal


RESOUND Beethoven bringt die wichtigsten Orchesterwerke des Komponisten auf Instrumenten ihrer Entstehungszeit erstmals in die prachtvollen Theater und Konzerträume ihrer Premieren zurück. Zahlreiche Konzertreihen in Wien, internationale Tourneen, sowie die Gesamtaufnahmen aller Orchesterwerke und Klavierkonzerte an den Orten ihrer Uraufführungen des Komponisten führen uns auf das Jubiläumsjahr hin und lassen vermeintlich bekannte Werke völlig neu erstrahlen.

Konzerträume sind mehr als nur der äußere Rahmen einer musikalischen Kultur. Ihre Architektur und Akustik prägen unmittelbar das musikalische Klangbild und die Wahrnehmung von Musik durch das Publikum. Dabei zeigt sich, wie spezifisch der Klangcharakter Beethoven’scher Symphonien durch die originalen Aufführungsräume definiert wird. Seine Konzerträume waren oftmals kleiner, dafür aber halliger als moderne Säle und ließen die Musik in weitaus größerer Intensität und Lautstärke erklingen.

Martin Haselböck und das Orchester Wiener Akademie spielen auf den Instrumenten der Zeit, mit derselben Zahl von Musikerinnen und Musikern und in jenen Räumen, in denen der Komponist selbst seine Musik aufgeführt hat. Orchesteraufstellungen, Platzierung des Chores vor dem Orchester, ja selbst die Positionierung des Publikums soll mithelfen, die von der heutigen Musikpraxis doch sehr unterschiedlichen Aufführungsstil wieder neu zu erleben.



 

Angeregt durch die Forschungen von Prof. Dr. Stefan Weinzierl (Teschnische Universität Berlin) und Prof. Dr. Birgit Lodes (Universität Wien), neben anderen, konnten sich Dirigent und Orchester einen einzigartigen Erfahrungsschatz erarbeiten, der die Interpretationen der Werke Beethovens durchaus verändert hat.

Das Ziel von RESOUND Beethoven ist es, Aufführungen dieser vermeintlich so bekannten Musik zu einem einzigartigen Raum-Klang-Erlebnis voll neuer Frische und Authentizität werden zu lassen

Extreme Transparenz bei "Resound Beethoven"

...das Eingangsmotiv unglaublich klar disponiert, die Streicher reagieren mit einem fast kammermusikalisch anmutenden, samtigen, feinen Klang. Gerade sensationell gelingen im Folgenden leise Stellen und Crescendi; aber auch viele Instrumentalsoli aus dem Orchester nimmt man plötzlich viel bewusster wahr… ZUR KRITIK

RBB Kultur | 21. Jan 2019

Harmonische Finesse und Schönheit

…aber gleichzeitig mehr Gesang, der die harmonische Finesse und Schönheit des Umrisses ständig hervorhebt und die Symbiose zwischen dem Klavier und dem Orchester verwirklichen will. Deshalb scheint alles hier so natürlich und in perfekter Harmonie mit dem Charakter dieser Musik zu sein.

Resmusica.com
Res Musica | 24. Jul 2018

RESOUND Beethoven Vol. II: Symphonie Nr. 7, Wellingtons Sieg

"(...) Dank dem frischen Spiel der Musiker und dem leidenschaftlichen Dirigat Haselböcks, kommt bei diesem ambitionierten Projekt zu keiner Zeit der gefürchtete Mief des verbohrt Musealen auf. Vielmehr weiß man sich hier sofort näher am damaligen Wiener Beethoven-Klang als jemals zuvor!"

Bernhard Blattmann | CLASS:aktuell | 31. Jan 2016

So hat man Beethoven noch nicht gehört


Der Kurier
| 05. Okt 2014

Concerto

Die Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens werden seit 2013 auf historischen Klavieren mit den Solisten Ronald Brautigam, Melvyn Tan, Alexander Lubimow, Alexander Melnikov, Robert Levin und Gottlieb Wallisch aufgeführt.

„….an allen Ecken und Enden aufblitzender Hang zum Unerwarteten, Unkonventionellen….Der transparente Klang des Hammerklaviers bringt dabei Manches zu Gehör, das bei einem modernen Konzertflügel gerne verschüttet wird.“ Die Presse, Helmart Dumbs, Oktober 2014


Fidelio

Das Alleinstellungsmerkmal dieser für 2020 geplanten Version des Fidelio ist nicht nur die Tatsache, dass im orchestralen Bereich Originalinstrumente und die Erkenntnisse aus der Erfolgsreihe RESOUND BEETHOVEN bestimmend sind, sondern auch dass die von Haselböck/Sturminger ausgearbeitete Fassung die von der Wiener Zensur geschuldeten Striche wieder herstellt und den revolutionären Schluss der Erstfassung (Leonore) mit der endgültigen Version verknüpft. So wird eine Fassung hergestellt, die Beethovens dramaturgisches Wollen ohne Einfluß der metternichschen Zensur entsprechen könnte. Diese Version wird nur in dieser Produktion zu hören und zu sehen sein.
Die Neuproduktion soll sich dramaturgisch an die Fassung anschließen, die Haselböck/Sturminger bereits 2008 präsentieren konnten.
 
Dirigent: Martin Haselböck 
Regie: Michael Sturminger 
Musikalische Assistenz: Istvan Matyas
Kostüme: Renate Martin
Bühne: Andreas Donhauser

Prometheus/Egmont

Es ist kein Zufall, dass Beethoven und Goethe sich gleichermaßen für diese Stoffe interessierten, waren doch beide begeisterte Anhänger freiheitlicher Ideen, die um 1800 in der Folge der Französischen Revolution eine breite Bewegung entfachten. Auch bei Zeitgenossen wie Lord Byron oder Shelley stieß der widerspenstige Titan Prometheus auf reges Interesse. Der Prometheus-Mythos ist keine geschlossene Geschichte, sondern fasziniert in unzähligen Ausformungen und Bearbeitungen von der Antike bis heute, von Aischylos und Ovid, über Goethe, Shelley und Lord Byron bis Kafka.
Um dieser Fülle und Vieldeutigkeit gerecht zu werden, hat Christopher Hampton eine Collage aus Textstücken montiert, die im Zusammenspiel mit Beethovens Musik die facettenreiche Geschichte vom Feuerraub und der Menschwerdung erzählen. Egmont soll vor allem in der Dichtung von Grillparzer und Originalzitaten aus Goethes Stück erzählt werden, kontrastiert mit reflektierenden Texten aus Goethes Tagebüchern und historischen Quellen. 
Wir haben eine Auswahl von Stücken aus dem Ballett in Kombination mit den Texten von Christopher Hampton in einen neuen Zusammenhang gebracht.