–Pause–
–Besetzung–
Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck,
Leitung

–Besetzung–
Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck,
Leitung
–Besetzung–
Wiener Chormädchen
Orchester Wiener Akademie
Martin
Haselböck, Leitung
Die satirisch angelegte epische Dichtung „La Divina Commedia“ („Die Göttliche Komödie“) gilt
als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur und diente Liszt als Inspirationsquelle für seine Sinfonie. Dante Alighieris
Reise durch Hölle und Fegefeuer erzählt von Gut und Böse, von korrupten Politikern und ehrlosen Päpsten und zeigt uns Franz
Liszt als unglaublich modernen und zukunftsweisenden Komponisten. Mit der Einspielung und Veröffentlichung der Dante-Sinfonie
startete Martin Haselböck mit seiner Wiener Akademie vor fünfzehn Jahren ein epochales Unterfangen: sämtliche Orchesterwerke
Franz Liszts im sogenannten „Sound of Weimar“ auf Originalinstrumenten in Raiding aufzunehmen. Das Projekt ist abgeschlossen
und das internationale Presseecho war enorm und überwältigend. Gemeinsam mit den Wiener Chormädchen verspricht nun diese Aufführung
zu einem Erlebnis der Sonderklasse zu werden.
Mit Musik von Biber, Beer und Bach entfaltet
sich im Schloss Kammer ein Festkonzert von außergewöhnlicher dramaturgischer Spannung: ein Abend, der barocke Klangwelten
zwischen Kriegsszenen, Klage und triumphierender Festlichkeit hörbar macht. Bibers berühmte Battalia zeichnet ein
kraftvolles, beinahe theatralisches Klanggemälde voller rhythmischer Schärfe und instrumentaler Überraschungen. Darauf antwortet
Johann Beer mit seiner Soldatenklage „Nulla salus bello“, einer eindringlichen Miniatur über die Ausweglosigkeit des Krieges.
Bachs Kantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“ führt anschließend in eine Welt festlicher Strahlkraft,
pulsierender Rhythmen und höfischer Pracht. Mit dem Dramma per musica „Schweigt, spielende Wellen, und murmelt gelinde“ öffnet
Bach danach einen weiteren Klangraum: Naturbilder, allegorische Figuren und musikalische Eleganz verbinden sich zu einem farbenreichen
Festspiel.
Getragen vom Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck und einem exzellenten Solist:innen-Ensemble
wird Schloss Kammer zum Resonanzraum barocker Energie – ein Abend voller Pauken, Pracht und musikalischer Tiefenschärfe.