RESOUND Beethoven: Im Originalklang am Originalschauplatz

In Vorbereitung auf das Beethovenjahr 2020 konzentrieren wir uns auf diesen großen Meister. Alle Symphonien Ludwig van Beethovens sowie seine wichtigsten Orchester- und Kammermusikwerke wurden unter Beethovens Leitung in Wien erstmals aufgeführt. Ein Großteil der Uraufführungsorte - die Theater und prunkvollen Säle in zahlreichen Wiener Palais - haben sich bis heute erhalten. Sie machen es möglich, der Atmosphäre und dem Klang jener ersten Aufführungen vor rund 200 Jahren nachzuspüren.

Die Originalklang-Abonnements 2018/19 liegen in vier buchbaren Varianten (A/B/C/D) bei der Jeunesse auf.
Abo A | Abo B | Abo C | Abo D

Abonnement 4 Konzerte:
Kat I: € 290,-   
Kat II: € 240,-   
Bonuskonzert: € 60,-

 


TERMINE RESOUND BEETHOVEN - MOZART - HAYDN


 4. November 2018 | Musikverein, Großer Saal, 19:30 Uhr* (A/B/C/D)


BEETHOVENS NEUNTE


Ludwig van Beethoven: Ouvertüre „Die Weihe des Hauses“, op. 124
Ludwig van Beethoven: "Tremate, Empi, Tremate“, Terzett für Sopran, Tenor, Bass und Orchester, op. 116
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 in d-Moll, op. 125

Sopran: Sumi Hwang
Alt: Stephanie Houtzeel
Tenor: Steve Davislim
Bass: Florian Boesch
Wiener Singakademie

Einführungsvortrag, Steinerner Saal, 18.30 Uhr: Univ. Prof. Birgit Lodes (Universität Wien)

*Auch im Abo des Wiener Musikvereins
21. Februar 2019 | mdw, Joseph Haydn-Saal, 19:30 Uhr (A)
22.-24. Februar 2019 I Palais Lobkowitz, Eroica Saal, 19:30 Uhr (B/C/D)


CONCERTO



Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester (Tripelkozert), op. 56
Solisten: Alexej Lubimow, Ilia Korol, Pavel Serbin

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in Es-Dur,
op. 73
Solist: Gottlieb Wallisch, Klavier

Einführungsvortrag 18:30 Uhr:
Präsentation historischer Klaviere mit Alexej Lubimow und Gert Hecher

 

21. & 22. März 2019 | Dom St. Stephan, 20:30 Uhr (21.3. A / 22.3. B/C/D)


TRES HORAS - Theatrum sacrum


Joseph Haydn: Die Sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze (Orchesterfassung 1786)
Texte von Messià Bedoya (1737)

Sprecher: Michael Heltau
Projektionen und Portraits: Meinrad Hofer
Textgestaltung und Dramaturgie: Matthias Henke

Einführungsvortrag, 19:30 Uhr:
Curhaus St. Stephan: Univ. Prof. Matthias Henke/ TP. Dr. Gustav Schörghofer SJ
23. und 24. Mai 2019 | Palais Schönburg (Garten), 18:30 Uhr (23.5. A/B / 24.5. C/D)


Gartenkonzert mit anschließendem Fest im Schloss


Wolfgang Amadeus Mozart: Gran Partita - Serenade Nr. 10 in B-Dur für 13 Bläser, KV 361

Anschließend Fest im Schloss mit Tanzmusik von Mozart, Beethoven, Schubert und historischem Tanzkurs (tantzart.at)

Bei Regen findet auch das Konzert im Schloss statt.

 

**BONUSKONZERT**


23. November 2018 | Palais Lobkowitz, Eroica Saal, 19:30 Uhr

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate c-Moll, op. 111
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio in B-Dur, op. 97 “Erzherzog-Trio”

Hanna Weinmeister, Violine
Bruno Weinmeister, Violoncello
Gottlieb Wallisch, Hammerflügel




RESOUND AbonnentInnen, die auch den Musikvereinszyklus des Orchesters Wiener Akademie buchen erhalten eine Freikarte für das Bonuskonzert am 23.11.2018.
 
RESOUND Beethoven bringt die wichtigsten Orchesterwerke des Komponisten auf Instrumenten ihrer Entstehungszeit erstmals in die prachtvollen Theater und Konzerträume ihrer Premieren zurück. Zahlreiche Konzertreihen in Wien, internationale Tourneen, sowie die Gesamtaufnahmen aller Orchesterwerke und Klavierkonzerte an den Orten ihrer Uraufführungen des Komponisten führen uns auf das Jubiläumsjahr hin und lassen vermeintlich bekannte Werke völlig neu erstrahlen.

Konzerträume sind mehr als nur der äußere Rahmen einer musikalischen Kultur. Ihre Architektur und Akustik prägen unmittelbar das musikalische Klangbild und die Wahrnehmung von Musik durch das Publikum. Dabei zeigt sich, wie spezifisch der Klangcharakter Beethoven’scher Symphonien durch die originalen Aufführungsräume definiert wird. Seine Konzerträume waren oftmals kleiner, dafür aber halliger als moderne Säle und ließen die Musik in weitaus größerer Intensität und Lautstärke erklingen.

Martin Haselböck und das Orchester Wiener Akademie spielen auf den Instrumenten der Zeit, mit derselben Zahl von Musikerinnen und Musikern und in jenen Räumen, in denen der Komponist selbst seine Musik aufgeführt hat. Orchesteraufstellungen, Platzierung des Chores vor dem Orchester, ja selbst die Positionierung des Publikums soll mithelfen, die von der heutigen Musikpraxis doch sehr unterschiedlichen Aufführungsstil wieder neu zu erleben.



 

Angeregt durch die Forschungen von Prof. Dr. Stefan Weinzierl (Teschnische Universität Berlin) und Prof. Dr. Birgit Lodes (Universität Wien), neben anderen, konnten sich Dirigent und Orchester einen einzigartigen Erfahrungsschatz erarbeiten, der die Interpretationen der Werke Beethovens durchaus verändert hat.

Das Ziel von RESOUND Beethoven ist es, Aufführungen dieser vermeintlich so bekannten Musik zu einem einzigartigen Raum-Klang-Erlebnis voll neuer Frische und Authentizität werden zu lassen

Harmonische Finesse und Schönheit

…aber gleichzeitig mehr Gesang, der die harmonische Finesse und Schönheit des Umrisses ständig hervorhebt und die Symbiose zwischen dem Klavier und dem Orchester verwirklichen will. Deshalb scheint alles hier so natürlich und in perfekter Harmonie mit dem Charakter dieser Musik zu sein.

Resmusica.com
Res Musica | 24. Jul 2018

RESOUND Beethoven Vol. II: Symphonie Nr. 7, Wellingtons Sieg

"(...) Dank dem frischen Spiel der Musiker und dem leidenschaftlichen Dirigat Haselböcks, kommt bei diesem ambitionierten Projekt zu keiner Zeit der gefürchtete Mief des verbohrt Musealen auf. Vielmehr weiß man sich hier sofort näher am damaligen Wiener Beethoven-Klang als jemals zuvor!"

Bernhard Blattmann | CLASS:aktuell | 31. Jan 2016

So hat man Beethoven noch nicht gehört


Der Kurier
| 05. Okt 2014

Concerto

Die Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens werden seit 2013 auf historischen Klavieren mit den Solisten Ronald Brautigam, Melvyn Tan, Alexander Lubimow, Alexander Melnikov, Robert Levin und Gottlieb Wallisch aufgeführt.

„….an allen Ecken und Enden aufblitzender Hang zum Unerwarteten, Unkonventionellen….Der transparente Klang des Hammerklaviers bringt dabei Manches zu Gehör, das bei einem modernen Konzertflügel gerne verschüttet wird.“ Die Presse, Helmart Dumbs, Oktober 2014


Fidelio

Das Alleinstellungsmerkmal dieser für 2020 geplanten Version des Fidelio ist nicht nur die Tatsache, dass im orchestralen Bereich Originalinstrumente und die Erkenntnisse aus der Erfolgsreihe RESOUND BEETHOVEN bestimmend sind, sondern auch dass die von Haselböck/Sturminger ausgearbeitete Fassung die von der Wiener Zensur geschuldeten Striche wieder herstellt und den revolutionären Schluss der Erstfassung (Leonore) mit der endgültigen Version verknüpft. So wird eine Fassung hergestellt, die Beethovens dramaturgisches Wollen ohne Einfluß der metternichschen Zensur entsprechen könnte. Diese Version wird nur in dieser Produktion zu hören und zu sehen sein.
Die Neuproduktion soll sich dramaturgisch an die Fassung anschließen, die Haselböck/Sturminger bereits 2008 präsentieren konnten.
 
Dirigent: Martin Haselböck 
Regie: Michael Sturminger 
Musikalische Assistenz: Istvan Matyas
Kostüme: Renate Martin
Bühne: Andreas Donhauser

Prometheus/Egmont

Es ist kein Zufall, dass Beethoven und Goethe sich gleichermaßen für diese Stoffe interessierten, waren doch beide begeisterte Anhänger freiheitlicher Ideen, die um 1800 in der Folge der Französischen Revolution eine breite Bewegung entfachten. Auch bei Zeitgenossen wie Lord Byron oder Shelley stieß der widerspenstige Titan Prometheus auf reges Interesse. Der Prometheus-Mythos ist keine geschlossene Geschichte, sondern fasziniert in unzähligen Ausformungen und Bearbeitungen von der Antike bis heute, von Aischylos und Ovid, über Goethe, Shelley und Lord Byron bis Kafka.
Um dieser Fülle und Vieldeutigkeit gerecht zu werden, hat Christopher Hampton eine Collage aus Textstücken montiert, die im Zusammenspiel mit Beethovens Musik die facettenreiche Geschichte vom Feuerraub und der Menschwerdung erzählen. Egmont soll vor allem in der Dichtung von Grillparzer und Originalzitaten aus Goethes Stück erzählt werden, kontrastiert mit reflektierenden Texten aus Goethes Tagebüchern und historischen Quellen. 
Wir haben eine Auswahl von Stücken aus dem Ballett in Kombination mit den Texten von Christopher Hampton in einen neuen Zusammenhang gebracht.