RESOUND Beethoven: Im Originalklang am Originalschauplatz

In Vorbereitung auf das Beethovenjahr 2020 konzentrieren wir uns auf diesen großen Meister. Alle Symphonien Ludwig van Beethovens sowie seine wichtigsten Orchester- und Kammermusikwerke wurden unter Beethovens Leitung in Wien erstmals aufgeführt. Ein Großteil der Uraufführungsorte - die Theater und prunkvollen Säle in zahlreichen Wiener Palais - haben sich bis heute erhalten. Sie machen es möglich, der Atmosphäre und dem Klang jener ersten Aufführungen vor rund 200 Jahren nachzuspüren.

Die Originalklang-Abonnements 2020/21 liegen ab 23. März 2020 bei der Jeunesse auf.

Abonnement 4 Konzerte:
Kategorie I:  € 320,-
Kategorie II: € 260,-

Erhältlich über die Jeunesse

 


TERMINE RESOUND 2020/21

Do., 24. September 2020 | 19:30 Uhr
Wiener Hofburgkapelle

Ludwig van Beethoven:
Große Messe in C-Dur, op. 86
Proprium im Gregorianischen Choral

Ekaterina Protsenko, Sopran
Stephanie Houtzeel, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Günter Haumer, Bariton
Wiener Sängerknaben
Chorus Viennensis
Choralschola der Wiener Hofmusikkapelle


Einführungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Lodes um 18:45 Uhr in der Kapelle
So., 06. Dezember 2020 | 11:00 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

Dieses Konzert ist auch Bestandteil des Musikverein-Abonnements.

Johann Sebastian Bach:
Orchestersuite III D-Dur, BWV 1068
Kantate „Geist und Seele wird verwirret", BWV 35
Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen", BWV 51
Magnificat, BWV 243
 
Theodora Raftis, Sopran
Patricia Caroline Nolz, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Christoph Filler, Bariton
Jeremy Joseph, Orgel
Chorus Sine Nomine
 
Einführungsvortrag von Mag. August Valentin Rabe um 10:15 Uhr im Musikverein Wien, Steinerner Saal

 

Do., 25. Februar 2021 | 19:30 Uhr 
Wiener Hofmusikkapelle

Joseph Haydn: Symphonie in Es-Dur, Nr. 22 („Der Philosoph") 
Johann Michael Haydn: Missa sub titulo Sancti Leopoldi (MH 837)
Johann Michael Haydn: Vesperae pro festo Sanctorum Innocentium (MH 548)
Joseph Haydn: Symphony in C-Dur, Nr. 58 („Maria Theresia”)
 
Wiener Sängerknaben

Einführungsvortrag von Dr. Rotraut Krall um 18:45 Uhr in der Kapelle
Di., 08. Juni 2021 | 19:30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

Dieses Konzert ist auch Bestandteil des Musikverein-Abonnements.

Georg Friedrich Händel: Alexander’s Feast (Fassung der Uraufführung 1736 mit Concerto grosso und Orgelkonzert)
 
Sherezade Panthaki, Sopran
Guy Cutting, Tenor
Florian Boesch, Bass
Jeremy Joseph, Orgel
Wiener Singverein (Leitung: Johannes Prinz)
 
Einführungsvortrag von Dr. Julia Ackermann um 18:45 Uhr im Musikverein Wien, Steinerner Saal
Die Originalklang-Abonnements 2020/21 liegen ab 23. März 2020 bei der Jeunesse auf.

Abonnement 5 Konzerte:
Kategorie I:  € 250,-
Kategorie II: € 200,-

Erhältlich über die Jeunesse

 

TERMINE RESOUND BEETHOVEN
Fr., 18. September 2020 | 19:30 Uhr (NEUES DATUM)
Palais Lobkowitz, Eroica-Saal
 
Symphonie Nr. 6 in F-Dur, op. 68 „Pastorale"
Fassung für Streichsextett von Michael Gotthard Fischer, 1810    
Symphonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67
Fassung für Streichquintett von Carl Friedrich Ebers, 1828
 
Anna-Maria Smerd und Aliona Kalechyts-Piatrouskaya, Violine
Wolfram Fortin und Tokio Takeutchi, Viola
Jörg Ulrich Krah und Bianca Riesner, Violoncello 


Dieses Konzert wurde von 19. Mai 2020 auf 18. September 2020 verschoben.



Do., 5. November 2020 | 19:30 Uhr
Musikverein Wien, Brahms-Saal
 
Symphonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67
Fassung für Klavier solo von Franz Liszt, 1859
Symphonie Nr. 9 in d-Moll, op. 125
Fassung für zwei Klaviere von Franz Liszt, 1853
 
Boris Bloch und Eduard Kirspky und auf zwei historischen Flügeln (Rönisch und Streicher, um 1870)

 

So., 20. September 2020 | 19:30 Uhr (NEUES DATUM)
Palais Lobkowitz, Eroica Saal (bei Schönwetter im Hof)

Oktett für Bläser, op. 103
Symphonie Nr. 7 in A-Dur, op. 92

Fassung für Nonett von Wenzel Sedlák, 1816
 
Bläser des Orchesters Wiener Akademie
(Leitung: Hermann Ebner)


Dieses Konzert wurde von 17. Mai 2020 auf 20. September 2020 verschoben.
Samstag, 7. November 2020 | 15:30 Uhr
Medizinische Universität Wien, Van Swieten Saal
 
Symphonie Nr. 1 in C-Dur, op. 21
Fassung für Flöte, Violine und Klavier von Johann Nepomuk Hummel, 1825
Symphonie Nr. 8 in F-Dur, op. 93
Fassung für Klavier zu vier Händen von Carl Czerny, 1827
Symphonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60
Fassung für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier von Johann Nepomuk Hummel, 1825
 
Charles Brink, Flöte
Elisabeth Wiesbauer, Violine 
Jörg Ulrich Krah, Violoncello 
Erich Traxler und Mikayel Balyan, Hammerflügel


 


Samstag, 7. November 2020 | 19:30 Uhr
Medizinische Universität Wien, Van Swieten Saal
 
Symphonie Nr. 2 in D-Dur, op. 36
Fassung für Klaviertrio von Ludwig van Beethoven, 1806
Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, op. 55 „Eroica"
Fassung für Klavierquartett von Ferdinand Ries
 
Gottlieb Wallisch, Hammerflügel
Ilia Korol, Violine
Wolfram Fortin, Viola
Philipp Comploi, Violoncello



RESOUND Beethoven bringt die wichtigsten Orchesterwerke des Komponisten auf Instrumenten ihrer Entstehungszeit erstmals in die prachtvollen Theater und Konzerträume ihrer Premieren zurück. Zahlreiche Konzertreihen in Wien, internationale Tourneen, sowie die Gesamtaufnahmen aller Orchesterwerke und Klavierkonzerte an den Orten ihrer Uraufführungen des Komponisten führen uns auf das Jubiläumsjahr hin und lassen vermeintlich bekannte Werke völlig neu erstrahlen.

Konzerträume sind mehr als nur der äußere Rahmen einer musikalischen Kultur. Ihre Architektur und Akustik prägen unmittelbar das musikalische Klangbild und die Wahrnehmung von Musik durch das Publikum. Dabei zeigt sich, wie spezifisch der Klangcharakter Beethoven’scher Symphonien durch die originalen Aufführungsräume definiert wird. Seine Konzerträume waren oftmals kleiner, dafür aber halliger als moderne Säle und ließen die Musik in weitaus größerer Intensität und Lautstärke erklingen.

Martin Haselböck und das Orchester Wiener Akademie spielen auf den Instrumenten der Zeit, mit derselben Zahl von Musikerinnen und Musikern und in jenen Räumen, in denen der Komponist selbst seine Musik aufgeführt hat. Orchesteraufstellungen, Platzierung des Chores vor dem Orchester, ja selbst die Positionierung des Publikums soll mithelfen, die von der heutigen Musikpraxis doch sehr unterschiedlichen Aufführungsstil wieder neu zu erleben.



 

Angeregt durch die Forschungen von Prof. Dr. Stefan Weinzierl (Teschnische Universität Berlin) und Prof. Dr. Birgit Lodes (Universität Wien), neben anderen, konnten sich Dirigent und Orchester einen einzigartigen Erfahrungsschatz erarbeiten, der die Interpretationen der Werke Beethovens durchaus verändert hat.

Das Ziel von RESOUND Beethoven ist es, Aufführungen dieser vermeintlich so bekannten Musik zu einem einzigartigen Raum-Klang-Erlebnis voll neuer Frische und Authentizität werden zu lassen

Extreme Transparenz bei "Resound Beethoven"

...das Eingangsmotiv unglaublich klar disponiert, die Streicher reagieren mit einem fast kammermusikalisch anmutenden, samtigen, feinen Klang. Gerade sensationell gelingen im Folgenden leise Stellen und Crescendi; aber auch viele Instrumentalsoli aus dem Orchester nimmt man plötzlich viel bewusster wahr… ZUR KRITIK

RBB Kultur | 21. Jan 2019

Harmonische Finesse und Schönheit

…aber gleichzeitig mehr Gesang, der die harmonische Finesse und Schönheit des Umrisses ständig hervorhebt und die Symbiose zwischen dem Klavier und dem Orchester verwirklichen will. Deshalb scheint alles hier so natürlich und in perfekter Harmonie mit dem Charakter dieser Musik zu sein.

Resmusica.com
Res Musica | 24. Jul 2018

RESOUND Beethoven Vol. II: Symphonie Nr. 7, Wellingtons Sieg

"(...) Dank dem frischen Spiel der Musiker und dem leidenschaftlichen Dirigat Haselböcks, kommt bei diesem ambitionierten Projekt zu keiner Zeit der gefürchtete Mief des verbohrt Musealen auf. Vielmehr weiß man sich hier sofort näher am damaligen Wiener Beethoven-Klang als jemals zuvor!"

Bernhard Blattmann | CLASS:aktuell | 31. Jan 2016

So hat man Beethoven noch nicht gehört


Der Kurier
| 05. Okt 2014

Concerto

 

 

Die Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens werden seit 2013 auf historischen Klavieren mit den Solisten Ronald Brautigam, Melvyn Tan, Alexander Lubimow, Alexander Melnikov, Robert Levin und Gottlieb Wallisch aufgeführt.

Die sechs Klavierkonzerte Beethovens wurden mit dem Solisten Gottlieb Wallisch auch unter Verwendung historischer, zum Teil auch von Beethoven selbst gespielter Klaviere auf CD eingespielt. Die Box erscheint im März 2020 beim Label cpo.

„…an allen Ecken und Enden aufblitzender Hang zum Unerwarteten, Unkonventionellen….Der transparente Klang des Hammerklaviers bringt dabei Manches zu Gehör, das bei einem modernen Konzertflügel gerne verschüttet wird.“ Die Presse, Helmart Dumbs, Oktober 2014 

 

 

Missa Solemnis


Beethovens größtes Sakralwerk werden wir 2020 gemeinsam mit namhaften Solisten und dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn mehrfach aufführen.
Ab Juli 2020 für ausgewählte Termine verfügbar.

 

 

Messe in C-Dur, op. 86


Beethovens Messe in C-Dur werden wir im Oktober 2020 mit den Wiener Sängerknaben und dem Chorus Viennensis aufführen.
Ab Oktober 2020 für ausgewählte Termine verfügbar. 

 

Die Neun Symphonien


Die Aufnahme aller Symphonien und zahlreicher anderer Orchesterwerke durch Martin Haselböck und sein Orchester Wiener Akademie ist abgeschlossen. Vol. 8 mit den Symphonien 5 und 6 erscheint im November 2019 beim Label ALPHA, die gesamte Box im Frühjahr 2020.

"Diese Aufnahme ist nah am Original. Dank der spezifischen Klänge der historischen Instrumente. Aber auch, weil Martin Haselböck und das Orchester Wiener Akademie ihre CD an Originalplätzen aufgenommen und dort fulminant gespielt haben." Susanne Pütz, hr2 Kultur 26. Januar 2016

Zeitgleich zur Aufführung und Aufnahme aller Symphonien Beethovens in den originalen Konzerträumen konnte Martin Haselböck und sein Orchester Wiener Akademie den Zyklus bereits mehrfach in Europa, Asien und Amerika komplett interpretieren. Für 2020 bietet das Orchester den kompletten Zyklus (in vier oder fünf Konzerten) oder Einzelkonzerte mit ausgewählten Symphonien und Konzerten an.

Fidelio

 

 

Das Alleinstellungsmerkmal dieser für 2020 geplanten Version des Fidelio ist nicht nur die Tatsache, dass im orchestralen Bereich Originalinstrumente und die Erkenntnisse aus der Erfolgsreihe RESOUND BEETHOVEN bestimmend sind, sondern auch dass die von Haselböck/Sturminger ausgearbeitete Fassung die von der Wiener Zensur geschuldeten Striche wieder herstellt und den revolutionären Schluss der Erstfassung (Leonore) mit der endgültigen Version verknüpft. So wird eine Fassung hergestellt, die Beethovens dramaturgisches Wollen ohne Einfluß der metternichschen Zensur entsprechen könnte. Diese Version wird nur in dieser Produktion zu hören und zu sehen sein.
Die Neuproduktion soll sich dramaturgisch an die Fassung anschließen, die Haselböck/Sturminger bereits 2008 präsentieren konnten.
 
Dirigent: Martin Haselböck 
Regie: Michael Sturminger 
Musikalische Assistenz: Istvan Matyas
Kostüme: Renate Martin
Bühne: Andreas Donhauser

Prometheus/ Egmont


Es ist kein Zufall, dass Beethoven und Goethe sich gleichermaßen für diese Stoffe interessierten, waren doch beide begeisterte Anhänger freiheitlicher Ideen, die um 1800 in der Folge der Französischen Revolution eine breite Bewegung entfachten. Auch bei Zeitgenossen wie Lord Byron oder Shelley stieß der widerspenstige Titan Prometheus auf reges Interesse. Der Prometheus-Mythos ist keine geschlossene Geschichte, sondern fasziniert in unzähligen Ausformungen und Bearbeitungen von der Antike bis heute, von Aischylos und Ovid, über Goethe, Shelley und Lord Byron bis Kafka.
Um dieser Fülle und Vieldeutigkeit gerecht zu werden, hat Christopher Hampton eine Collage aus Textstücken montiert, die im Zusammenspiel mit Beethovens Musik die facettenreiche Geschichte vom Feuerraub und der Menschwerdung erzählen. Egmont soll vor allem in der Dichtung von Grillparzer und Originalzitaten aus Goethes Stück erzählt werden, kontrastiert mit reflektierenden Texten aus Goethes Tagebüchern und historischen Quellen. 
Wir haben eine Auswahl von Stücken aus dem Ballett in Kombination mit den Texten von Christopher Hampton in einen neuen Zusammenhang gebracht.