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Beethovenfest Bonn Beethovenhalle, Bonn
 
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The Sound of Weimar

Aufführung und Ersteinspielung aller Orchesterwerke von Franz Liszt auf Originalinstrumentarium.

 
Beim Orchesterprojekt „The Sound of Weimar“ mit dem Orchester Wiener Akademie unter seinem Dirigenten Martin Haselböck erklingen im Zeitraum 2010 bis 2012 in 7 Konzerten alle Orchesterwerke von Franz Liszt in der originalen Orchesterbesetzung der Uraufführungen in Weimar und Dresden von 1849 - 1860 live im Lisztzentrum Raiding. Damit dieses einmalige Projekt auch nachhaltig dokumentiert werden kann, setzt der Liszt-Experte Martin Haselböck die erstmalige Einspielung von Franz Liszt Gesamtwerk für Orchester auf Originalinstrumentarium um.
 
Den idealen Rahmen für dieses aussergewöhnliche Projekt fand Haselböck im Franz Liszt-Konzertsaal im burgenländischen Raiding. Der 2006 eröffnete Saal des Rotterdamer Atelier Kempe Thill zählt mittlerweile akustisch zu den besten der Welt.

Für den Liszt-Experten Haselböck bedeutet diese Aufnahme „eine einmalige Chance, alle Orchesterwerke von Liszt in dem für Weimar komponierten orignalen Sound einem großen internationalen Publikum zu präsentieren. Für das Projekt „The Sound of Weimar“ disponiert Liszt-Experte Martin Haselböck das Orchester Wiener Akademie exakt in jener Größe der Uraufführungen mit der Weimarer Hofkapelle und verwendet für die Aufnahmen Instrumente, die auch in von Franz Liszt dirigierten Konzerten in Gebrauch waren bzw. diesen nachempfunden sind. 
Dass dies auch noch dort geschieht, wo Franz Liszt geboren wurde, macht diese Aufnahme nicht nur aus musikwissenschaftlicher Sicht umso besonderer.
 
Die erste Serie der im Rahmen des Liszt Festivals Raiding entstandenen Aufnahmen ist bei NCA erschienen und beinhaltet neben allen Symphonischen Dichtungen die ebenfalls in Weimar entstandene Dante-Symphonie und Evocation à la Chapelle Sixtine.“ 

 

Auszeichnungen

 
„Referenz-Aufnahme“, „Musterbeispiel“, „gelungener Coup“ oder „klangliches Ereignis“ war zu lesen, als die ersten CDs der Reihe erschienen. Die Gründe für das entstandene Klangbild liegen für Haselböck nicht nur an der Orchestergröße: „Im Unterschied zum modernen Orchester zeichnet sich der romantische Originalklang durch dunkle, samtige Wärme und durch die Möglichkeit subtiler Abstufungen in Dynamik und Artikluation aus“, so Martin Haselböck. Zweifelsohne waren für den „Lisztomanen“ Haselböck aber auch die Erfahrungen seiner Gesamtaufnahme aller Orgelwerke des Komponisten bei der Suche nach dem idealen Klang von Bedeutung.
Neben dem Liszt Ferenc International Grand Prix du Disque (2011 & 2012) für VOL 1 und 3 zeichnete das japanische Magazin Record Geijutsu Vol 2 der Reihe kürzlich mit dem Jun-Tokusen-Award aus. Die ersten vier CDs der Reihe erhielten den Diapason 4. Darüber hinaus war die Aufnahmeserie mehrmals 'CD der Woche’ verschiedener Radiostationen.

 

  • 37th Liszt Ferenc International Grand Prix du Disque 2012 (Vol 3)
  • Diapason 4, Juli 2012 (Vol 1 & 4)
  • Diapason 4, Mai 2012 (Vol 2 & 3)
  • Jun-Tokusen-Award (critic's recommendation) by Record Geijutsu (Vol 2)
  • 36th Liszt Ferenc International Grand Prix du Disque 2011 (Vol 1)
  • Ö1 Pasticcio Preis April 2011 (Vol I)
  • Ö1, CD der Woche, März 2011 (Vol I)
  • BBC Radio 3, CD of the week, March 2011 (Vol I)

 

Pressestimmen

 
„Das Ergebnis ist verblüffend: Liszts Tondichtungen (...) offenbaren - des üblichen Blechpanzers entkleidet - eine Farbenpracht, die man bisher kaum wahrgenommen hat.“

Die Bühne (31. Mai 2012)
 
„Selten hat man Liszt so entschlackt, so durchsichtig und auf musikalische Struktur und harmonische Entwicklung bedacht gehört und dabei so zugespitzt, so federnd und prägnant pointiert.“

www.mdr.de (1. Februar 2012)
 
„Haselböck’s liberated textures open a new listening horizons that all lovers of this fine but still underrated music should investigate. I anticipate more revelations further along the way.“

Gramophone, Rob Cowen (2. Januar 2012)
 
„Ein Musterbeispiel ist die in ihrer Anlage lyrische sinfonische Dichtung 'Orpheus’, die Haselböck gänzlich undramatisch, dafür aber hochsensibel und organisch phrasierend als fließendes Wechselspiel von Orchesterfarben behandelt. Das Ergebnis ist ein ebenfalls in die Zukunft weisender ätherisch weicher Gesamtklang, wie man ihn so bei Liszt bislang selten gehört haben dürfte.“

klassik.com, Aron Sayed (3. November 2011)
 
„Denn die Wiener Akademie orientiert sich nicht nur an den Weimarer Besetzungsverhältnissen, sondern spielt auch auf Originalinstrumenten. Das klangliche Resultat ist geradezu ein Ereignis.“
 Augsburger Allgemeine, Stefan Dosch (29. Oktober 2011)
 
„Auf historischem Instrumentarium mit zum Teil noch aus Liszts Orchester stammenden Blasinstrumenten klingen die oft als dickflüssig gescholtenen Werke transparent und klar, das Klangbild ist warm. Diese CD-Reihe entlarvt so manches Urteil über Liszt völlig.“
concerti.de, Heiner Millberg (28. Oktober 2011)
 
„Haselböck gelingt der Coup, diese lange vernachlässigten, ja, verlachten romantischen Orchesterwerke wieder live als Hörkino vor unsere Ohren zu zaubern und ihnen eine Präsenz zu geben, die man ihnen schon nicht mehr zugetraut hatte.“
FAZ, Eleonore Büning (22. Oktobert 2011)
 
„In Weimar schuf Liszt einige seiner bedeutendsten Werke. Martin Haselböck und sein Orchester Wiener Akademie haben diese Epoche gleichsam in eine Nussschale gefasst und drei Sinfonische Dichtungen auf historischen Instrumenten eingespielt: expressiv und voll faszinierender Spezialeffekte.“
Hamburger Abendblatt (22. Oktober 2011)
 
„Die Entdeckung des Orchesterkomponisten Liszt hat begonnen.“
RONDO, Jörg Königsdorf (28. Mai 2011)
 
„So vollbringt Haselböck mit seiner Wiener Akademie die paradoxe Leistung, durch Rückgriff auf das Vergangene das Neue an Liszt herauszustellen. Der Hörer jedenfalls kann mit dieser Einspielung per 'Horizontverschmelzung‘ ein bisschen nachfühlen, wie es Liszts Zeitgenossen beim Hören seiner innovativen Orchesterwerke möglicherweise ergangen sein wird. Die kommenden Teile von 'The Sound of Weimar‘ werden mit Spannung erwartet!“

klassik.com, Aron Sayed (13. Mai 2011)
 
„Ein Paukenschlag zum Liszt-Jahr (...) Das exzellente Orchester Wiener Akademie spielt mit scharf akzentuiertem, trotzdem - vor allem in den Holzbläsern - wunderbar warmen Klang der historischen Aufführungspraxis; (...) Auch die hervorragende Technik und das ausführliche Booklet verdienen Bestnoten.
Eine Referenz-Aufnahme, die das immer noch unterschätzte Meisterwerk Liszts ins rechte Licht rückt: kompromisslos und mitreißend.“

stereoplay.de, Michael Stegemann (01. Mai 2011)
 
„Der viel versprechende Beginn eines längst überfälligen Projekts: die Orchesterwerke Franz Liszts auf Originalinstrumenten. Interpretatorisch und klanglich bleiben keine Wünsche offen.“
HIFISTATEMENT, Thomas Schulz (25. April 2011)
 
„Mit der "Dante-Symphonie" eröffent die Wiener Akademie unter Martin Haselböck das ehrgeizige Projekt, alle Orchesterwerke des Jahresregenten Franz Liszt auf historischen Instrumenten einzuspielen. Der "Sound of Weimar" beeindruckt durch klare Klangbalance und andere Bläserfarben.“
Kleine Zeitung, ENR (24. April 2011)
 
„Eine geradezu umwerfende Einspielung von Liszts Dante Sinfonie (nach der „Divina Comedia“) und der Evocation à la Chapelle sixtine. (...) Fast 60 Minuten zwingt einen diese Einspielung förmlich gebannt und mit großen Ohren vor dem CD-Player zu sitzen und alles um sich herum zu vergessen. (...) Und der Orchesterklang: stets engagiert, auf der vorderen Stuhlkante sitzend gespielt, feurig und dabei nie die Textur der Komposition zudeckend -  transparente Spätromantik ohne das „Alte-Musik-Flair"- so müsste man einmal Wagner hören dürfen!! Gratulation!“                                             Frank Höndgen, www.klassik-heute.de (28. März 2011)
 
„Das ist mehr als eine Ehrenrettung: Liszts nicht vollkommen gelungene „Dante“-Sinfonie auf Instrumenten, die einst sein Orchester in Weimar benutzte. Im Gegensatz zu manch berühmterem Ensemble klingen hier die Originalinstrumente nicht schrill und blechern, sondern herrlich warm - beste Wiener Tradition sozusagen!“
Magazin CONCERTI  (21. März 2011)
 
"Wow! The Liszt Dante Symphony is a revelation: the rugged textures, the transparency, the earthiness that contrasts with the spiritual elements at the end...It blew me away!"

 Rob Cowan, music critic, BBC Radio 3 presenter (07. März 2011)
 
Alle Kritiken zu „The Sound of Weimar“ in voller Länge