Konzertkalender
Dezember. 2016
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 01 02 03
04
05
06 07 08 09 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 01
12. Februar 2017, 11:00 Uhr
RESOUND Chamber (Abo-Konzert III) Palais Lobkowitz, Wien
 
Newsletter
 

icon_facebook icon_twitter icon_instagram

Orchester Wiener Akademie

 

Das Orchester Wiener Akademie wurde 1985 von seinem künstlerischen Leiter Martin Haselböck gegründet. Der Name des Originalklangorchesters steht international für lebendige Interpretation, Virtuosität und Musikantentum mit speziell "österreichischer Note". Innerhalb einer stilistischen Bandbreite von Barock bis Frühromantik galt das Augenmerk von Beginn an neben den großen Meisterwerken auch wiederzuentdeckenden Raritäten und musikalischen Kostbarkeiten wie "La Deposizionedalla Croce" von J.J. Fux, "Il Gedeone" von N. Porpora, oder den "Freimaurermusiken" von W.A. Mozart.

Seit über 25 Jahren gestaltet das Orchester Wiener Akademie einen eigenen Konzertzyklus im Wiener Musikverein in dessen Rahmen das Orchester mit zahlreichen renommierten Gast-Solisten zusammengearbeitet hat. Zu diesen zählen unter anderem Daniel Hope, Thomas Hampson, Elisabeth Kulman, Cyprien Katsaris, Soile Isokoski, Cecilia Bartoli, Anne Schwanewilms und viele mehr.

Regelmäßig gastiert das Orchester bei international renommierten Festspielen und Konzertreihen, wie etwa dem Kissinger Sommer, den Europäischen Wochen Passau, dem Enescu Festival Bukarest, beim Festival St. Prex Classics, dem Osterklang, dem Budapester Frühlingsfestival, dem Grafenegg Festival, dem Lisztfestival Raiding, dem Mozartfest Augsburg, dem Prager Frühling, dem Schleswig-Holstein-Festival, den Wiener Festwochen, dem Carinthischen Sommer, den Händel-Festspielen Halle, der Mozartwoche Salzburg, dem Rheingau Musikfestival und den Beethovenfestivals Bonn und Krakau.Einladungen der wichtigsten Konzertsäle Europas und der ganzen Welt führten das Orchester u.a. nach München, Frankfurt, New York, Chicago, Peking, Barcelona, Madrid, Amsterdam, Luxemburg, Osaka, Tokyo, Tel Aviv, Buenos Aires, Sao Paolo und Santiago de Chile.

Von Anbeginn setzte das Orchester Wiener Akademie auch im Bereich Operneue Akzente: in Zusammenarbeit mit Hans Gratzer entstanden die szenische Produktionen Händels "Acis und Galatea" und Gassmanns "La Contessina" für das Schauspielhaus Wien. Bendas "Il buonmarito" und Haydns "Die Feuersbrunst" wurden im Rahmen der Wiener Festwochen, "Radamisto“ (als erste szenische Barockoper in der Geschichte des Festivals) und Händels "Il trionfo" bei den Pfingstfestspielen Salzburg aufgeführt. Im Rahmen des Klangbogen Wien entstanden Mozarts "Il Sogno di Scipione" und "Il repastore" im Konzerthaus, der Carinthische Sommer zeigte Mozarts "Die Schuldigkeit des ersten Gebots“.
Als Festspielorchester der Burgarena Reinsbergfeierte das Orchester Wiener Akademie große Erfolge mit Webers "Freischütz", Beethovens "Fidelio" (DVD bei NCA erschienen), Humperdincks „Hänsel & Gretel“ (DVD bei NCA erschienen) und Händels „Acis und Galatea“.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich experimentelles Musiktheater. Mit dem amerikanischen Schauspieler John Malkovich und dem österreichischen Regisseur Michael Sturminger entwickelte Orchester-Gründer Martin Haselböck die Musikdramen „The Infernal Comedy“ und „The Giacomo Variations“. Bis Herbst 2013 waren die Produktionen zusammen in knapp 150 Vorstellungen an 72 Spielorten, darunter Hamburg, Budapest London, Paris, Prag, Warschau, Moskau, Istanbul,Tel Aviv, Buenos Aires, Toronto, Chicago, New Yorkund Rio de Janeiro zu sehen. 2013 wurde „The Infernal Comedy“ in der deutschen Fassung mit Burgschauspieler Michael Maertens uraufgeführt.

Die Produktion „The Giacomo Variations“ mit John Malkovich wurde unter Mitwirkung von Martin Haselböck und dem Orchester Wiener Akademie im Sommer 2013 verfilmt. Drehort war das Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon und das Orchester wurde durch Florian Boesch, Jonas Kaufmann, Miah Persson, Anna Prohaska, Veronica Ferres, Fanny Ardant u.v.m von einer hochkarätigen Solisten-Besetzung begleitet.

Neben dem barocken und klassischen Repertoire widmet sich das Orchester in jüngster Zeit auch vermehrt der Aufführung romantischer Literatur im Originalklang. Beim Lisztfestival Raiding - wo das Orchester Wiener Akademie als „Orchestra in residence“ fungiert - wird derzeit die erstmalige Gesamtaufführung und -einspielung aller Orchesterwerke von Franz Liszt im Originalklang umgesetzt. Die ersten sechs CDs dieser „The Sound of Weimar“ genannten Serie mit allen Symphonischen Dichtungen und allen Ungarischen Rhapsodien wurden von der internationalen Fachpresse hochgelobt und erhielten neben dem Jun-Tokusen-Award bereits den zweiten Liszt Ferenc International Grand Prix du Disque in Folge (2011 & 2012).

In der Saison 2014/15 begann das Orchester Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck nach langer Vorbereitungszeit eine neue Konzertserie in Wien unter dem Namen RESOUND Beethoven. Alle Symphonien Beethovens wurden in Wien uraufgeführt. RESOUND Beethoven bringt diese auf Instrumenten ihrer Entstehungszeit erstmals in die prachtvollen Theater und Konzerträume ihrer Premieren zurück. Im Rahmen von RESOUND Beethoven erscheint auch eine Gesamtaufnahme Beethovens Symphonien bei dem Label Outhere Records. Die erste CD mit den Symphonien eins und zwei, aufgenommen im Wiener Palais Niederösterreich, erschien im April 2015. Die zweite Aufnahme mit der siebten Symphonie und Wellingtons Sieg erschien im November 2016. Album Nummer drei mit Beethovens Egmont wird im März 2016 erscheinen.

 

Saison 2015/16